Von duftenden Gewürzen und Weihrauch bis hin zu Kaffee, Wissen und Ideen: Beim Handel ging es nie nur um Waren. Vom 1. März bis zum 2. November 2026 nimmt der Museumpark Orientalis seine Besucher in der neuen Ausstellung „Schätze der Alten Welt” mit auf eine Reise entlang jahrhundertealter Handelswege. Eine Ausstellung, die zeigt, wie der Austausch zwischen den Kulturen damals wie heute unsere Welt prägt.

Handel als Ort der Begegnung
In der Antike war Handel sichtbar und persönlich: geschäftige Märkte, Karawanen durch die Wüste und Häfen voller Gerüche und Geräusche. Heute sind Handelsströme oft hinter Containern, Distributionszentren und digitalen Netzwerken verborgen. „Schätze der Alten Welt” verbindet diese Welten und macht sichtbar, dass mit jedem Produkt auch Geschichten, Überzeugungen und Ungleichheit mitreisen. Die Ausstellung zeigt, dass aktuelle Fragen zu fairem Handel, Nachhaltigkeit und Wegwerfgesellschaft tief in einer langen Geschichte des Austauschs verwurzelt sind. Was ist Wert, wenn alles immer verfügbar zu sein scheint? Und wen sehen wir noch am anderen Ende der Handelsroute – und wen nicht?
Ein logischer Ort für diese Geschichte
Gerade im Museumpark Orientalis, wo Begegnungen zwischen Kulturen im Mittelpunkt stehen, kommen diese Geschichten zusammen. Die Besucher werden eingeladen, über die Routen von damals und die Entscheidungen von heute nachzudenken. Handel verbindet – damals, heute und morgen. Rund um die Ausstellung organisiert das Museum ein umfangreiches Publikumsprogramm innerhalb von Themenmonaten.
Für junge Entdecker
Auch Kinder entdecken den Handel auf spielerische Weise. Bei einer Handelsschnitzeljagd für drinnen und draußen tauschen sie Rohstoffe, lösen Rätsel und sammeln Münzen und Stempel. In kreativen Workshops stellen sie ihren eigenen „Handelsschatz” her, beispielsweise ein Mini-Mosaik, ein Amulett oder ein Duftsäckchen mit historischen Kräutern. Geschichtenerzähler und ein lebendiges Handelsspiel sorgen für Fantasie und Bewegung.
Mehr als eine Ausstellung
Neben der Ausstellung können Besucher durch historische Dörfer, besondere Naturlandschaften und spezielle Erlebnispfade streifen. Der 50 Hektar große Park lädt zu eigenen Entdeckungstouren ein – kein Besuch gleicht dem anderen. Das Programm finden Sie im Kalender auf der Website des Museumpark Orientalis und wird in den kommenden Monaten ständig mit besonderen zusätzlichen Aktivitäten aktualisiert.
Über den Museumpark Orientalis
Der Museumpark Orientalis ist das älteste Freilichtmuseum der Niederlande und liegt in einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft bei Nimwegen. Mit 29 nationalen Denkmälern, historischen Dörfern und einem seltenen römischen Aquädukt entdecken Besucher Geschichten aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Der Museumpark bietet mehr als nur einen Tagesausflug: Es inspiriert Besucher dazu, ihren eigenen Weg in einer sich ständig verändernden Welt zu finden.
Museumpark Orientalis, Profetenlaan 2, 6564 BL Heilig Landstichting









